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16.09.2010
FG Medizintechnik - Medical Device Day, Erlangen

Dr. Martin Beißer spricht auf dem 1. Medical Device Day, Franken

ASQF e.V. und der Spitzencluster Medical Valley EMN e.V. präsentieren den 1. Medical Device Day.

Die ganztägige Veranstaltung (9:30-17:00) steht unter dem Gesamtthema „Komplexität beherrschen". Der Eintritt ist frei.

Auch sepp.med beteiligt sich.
Der Vortrag von Dr. Martin Beißer handelt über das Thema Qualitätssicherung in der Medizintechnik und findet um 15:35 Uhr statt.

Abstract des Vortrages:

Wo wird es hingehen?

Die Frage "wohin geht's?" impliziert, dass es so wie es ist nicht bleiben wird oder kann. Warum können wir in der Qualitätssicherung in der Medizintechnik nicht so weiter machen wie bisher? Die Antwort ist (und zwar nicht nur in der Medizintechnik), dass die bisherigen Methoden bei der zunehmenden Komplexität der Produkte, die wir derzeit beobachten, langsam aber sicher nicht mehr ausreichen. Bei unserer täglichen Arbeit in der Qualitätssicherung stoßen wir an mehreren Fronten an Grenzen. Dies beginnt bereits bei der Qualität der Anforderungen und endet letztendlich bei der Bewertung von Impact-Analysen.

Z.B. beobachten wir, dass die Wartung von Testfällen mit zunehmender Produktlaufzeit einen stetig wachsenden Anteil des Testbudgets verschlingt. Auch ist bei zunehmender Komplexität immer weniger offensichtlich, nach welcher Systematik die Testfälle erstellt wurden und damit, ob auch wirklich alle kritischen Punkte ausreichend getestet wurden.

Die Qualitätssicherung der Zukunft muss daher sehr viel enger und sehr viel früher und kontinuierlicher im Produktionsprozess mit einbezogen werden. Eine wesentliche Voraussetzung für eine solche kontinuierliche Qualitätssicherung ist eine durchgängige, von allen Beteiligten verstehbare Beschreibung der zugegebenermaßen oft komplexen Sachverhalte. Eine Konkretisierung der Anforderungen in Modellen führt hier schon zu einer deutlichen Verbesserung.

Dieser Vortrag gibt eine Übersicht über die Probleme des derzeitigen Qualitätsprozesses und eine Vision wie es in Zukunft besser gemacht werden könnte.

Für mehr Informationen, besuchen Sie www.asqf.de