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Ist Ihr Unternehmen fit für die digitale Revolution?

Wir befinden uns an der Schwelle zur nächsten großen Umwälzung, die ähnliche Bedeutung wie die industrielle Revolution haben könnte: In den nächsten Jahren wird sich entscheiden, welche Unternehmen beim Kampf um die Digitalisierung der Welt und die dabei neu entstehenden Geschäftsmodelle auf der Strecke bleiben und welche als Sieger hervorgehen. 

Das gilt nicht nur für das „Internet der Dinge“, sondern auch bei der Implementierung von Geschäftsprozessen und insbesondere beim Zusammentreffen dieser beiden Welten. Mit dem allmählichen Verschwinden der Grenzen zwischen old und new economy wird mehr als jemals zuvor ein maßgeblicher Wettbewerbsvorteil sein, schnell auf Änderungen reagieren und mit möglichst vielen anderen Services/Prozessen (auch anderer Unternehmen) interagieren zu können. Aber auch die Besetzung von Marktnischen („long tail“) wird für darauf ausgerichtete Unternehmen eine lukrative Wachstumsoption sein. Bei all dem dürfen jedoch Qualität und Nachhaltigkeit nicht auf der Strecke bleiben, um Erfolg zu sichern.

QASEM

QASEM – Digitalisierung mit Microservices

Sind Sie fit für die digitale Revolution? Können Sie Ihre Services digitalisieren? Können Sie (ggf. im Verbund mit anderen Unternehmen) neue Geschäftsmodelle entwickeln und auch umsetzen? Lassen Sie sich die Butter nicht durch ungeeignete IT-Lösungen vom Brot nehmen?

Bei der Umsetzung Ihrer Geschäftsideen zur Digitalisierung kommt es nach unserer Erfahrung auf folgende Punkte an, mit denen Sie Differenzierungspotenzial schaffen:

  • Time-to-market: Denken Sie in Tagen bis Wochen (statt Monaten bis Jahren), damit andere Ihnen nicht zuvor kommen
  • Zukunftsfähigkeit und Konnektivität: Im Netz wachsen Sie mit anderen, nicht gegen andere
  • Skalierbarkeit und Robustheit: Gerade innovative Angebote müssen durch nachhaltige Qualität überzeugen
  • User Experience: Heutige und zukünftige Anwender sind deutlich anspruchsvoller geworden. Sie müssen sich an Google und Co. messen lassen
  • Compliance: Versäumen Sie bei aller Dynamik nicht, nachprüfbar bestehende IT-Normen einzuhalten

Bei dieser Herausforderung kann Ihnen unser neues Beratungs- und Entwicklungs-Geschäftsmodell helfen: QASEM (sprich: „Kah-semm!“) steht nicht nur phonetisch für kurze, effektive IT-Projekte mit gutem ROI, sondern als Akronym für „Quality by architecture, semantics, evolution and monitoring“. Kurz beschrieben, handelt es sich um ein erweiterbares Baukasten-System auf Basis einer offenen Microservice-Architektur auf reaktiven Plattformen. 

Im folgenden können wir nur kurz erläutern, was sich hinter diesem Konzept verbirgt. Bitte sprechen Sie mit uns um zu erfahren, ob eine QASEM-basierte Lösung für Ihr Geschäft sinnvoll ist.

Qualität: Sichert Erfolg!

Qualität: Sichert Erfolg!

Qualität ist Kern und Ziel von QASEM. Viele Projekte leiden unserer Erfahrung nach daran, dass die relevanten Qualitätsaspekte zu spät oder gar nicht berücksichtigt werden. Insbesondere relevante nichtfunktionale Anforderungen lassen sich nur schwer nachträglich in einen Systementwurf einarbeiten und führen dann z.B. zu langsamen oder schlecht benutzbaren Systemen. Was bei internen Anwendungen für schlechte Benutzerakzeptanz und -effizienz sorgt, kann aber beim Anbieten eines Business Service schnell zu dessen Scheitern führen.

Architektur: Microservices und Co.

Architektur: Microservices und Co.

Im Zentrum von QASEM steht eine Architektur mit folgenden Eigenschaften:

  • Ausschließliche Verwendung offener Webstandards
  • Implementierung bzw. Wiederverwendung von Microservices
  • Reaktive, robuste Plattformen
  • Aufgabenoptimierte Clients (z.B. HTML5-SPAs)

Natürlich können Sie diese Architektur auch für rein interne Services verwenden. Insbesondere sind sie damit aber für den Webauftritt Ihrer Business-Services gerüstet - inkl. aller Unwägbarkeiten, die im Markt lauern (s.Evolution).

Ein extrem großer Vorteil ist der immanent hohe Wiederverwendungscharakter von Microservices, denn Sie sollten nicht noch einmal entwickeln lassen müssen, was wir oder andere schon umgesetzt haben. Das ermöglicht Ihnen, Lösungsprojekte mit kurzen Laufzeiten und geringen Investitionen anzubieten.

Semantik: Am Ende geht es um den Inhalt

Semantik: Am Ende geht es um den Inhalt

Ein Service ist umso hilfreicher, je besser er das Problem des Benutzers löst. Eigentlich eine Binsenweisheit, aber erstaunlich oft entwickeln sich IT-Lösungen im Laufe der Zeit zu einem Teil des Problems. Deswegen legen wir besonderen Wert auf die Semantik des Systems: Die Bedeutung, die ein System hat und die es über die Summe seiner Teile hinaus hat.

Eine möglichst hohe Semantik zu entwickeln, scheint im Widerspruch zum Ziel möglichst geringer Entwicklungsaufwände zu stehen. Wir lösen dieses Problem u.a. mit "user-generated logic". Ähnlich wie z.B. eine Textverarbeitung mit Vorlagen arbeitet, ermöglichen wir dem Anwender über Typobjekte, die er in normalen GUIs bearbeiten kann, Eigenschaften bestimmter Domänentypen zu definieren. Auf dieser Basis bieten unsere Lösungen dann spezifische, aber dynamische Eingabedialoge an. Die Anwendungsfälle für diese Taktik sind erstaunlich vielfältig, denken sie z.B. an einen Service zum warengruppen-spezifischen Beschreiben oder Suchen von Produkten, an eine gewerkabhängige Ausschreibung o.ä. Weniger ist in diesem Fall wirklich mehr.

Evolution: Embrace change

Evolution: Embrace change

Besonders bei der Entwicklung für Services im Internet gilt: Deliver quick and often! Denken Sie an die Agilität von Unternehmen wie Amazon, die ihre Existenz vor allem der Tatsache verdanken, dass sie Ideen schneller als andere umsetzen und dabei konsequent nicht bewährte Funktionen wieder entfernen.

Sie sollten mit einer ersten sinnvollen Version ihres Services oder Produkts so schnell wie möglich im Markt sein, diese dann aber eben schnell weiterentwickeln, wobei sie zwar vorher die grobe Richtung planen (Architektur), aber die Details dem Feedback ihrer Kunden überlassen.

Eine besondere Herausforderung ist dabei die Nachhaltigkeit, weswegen wir bei unseren Projekten besonderen Wert auf den Qualitätsfokus der agilen Methodik legen. Diese erreicht man aber durch systematische Vermeidung von Verschwendung. Deswegen setzen wir bei unseren Projekten u.a. auf 

  • integrierte Entwicklungsprozesse über alle Phasen (u.a. Behavior Driven Design)
  • an 100% heranreichende Testautomatisierung
  • Verwendung typsicherer, jedoch konziser Programmiersprachen (Scala statt Java) zur Vermeidung von Entwicklungs- vor allem aber Wartungsaufwänden
  • eine möglichst reibungslose Schnittstelle an den Betrieb (DevOps)

Monitoring: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Monitoring: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Als Experten für Qualitätssicherung in sicherheitskritischen Systemen wissen wir, wie wichtig die Überprüfbarkeit der Korrektheit von Systemen in Hinblick auf Compliance ist. Natürlich nutzen wir bei eigenen Entwicklungsprojekten alle gängigen Überwachungsmechanismen.

Aber hier meinen wir mit Monitoring mehr: Die konsequente Verwendung von Event Sourcing in unseren Microservices erlaubt uns z.B. ein durchgängiges Audit Trail, real-time analytics, fraud detection etc. Unverzichtbare Werkzeuge, besonders in der dynamischen offenen Welt des Internets.

Putting it all together: QASEM!

Putting it all together: QASEM!

Oben konnten wir Ihnen nur einen kurzen Überblick dessen geben, was QASEM für uns bedeutet. Wir halten viele der von uns gewählten Ansätze für richtig und wichtig und bieten sie Ihnen gerne in einer funktionierenden Kombination an. 

Wenn Sie vor Digitalisierungsaufgaben stehen und sich kein über Jahre laufendes Entwicklungsprojekt leisten können / wollen, sollten Sie prüfen, ob unser auf Ihren ROI fokussierter Ansatz nicht auch für Sie in Frage kommt, um schnell und nachhaltig Ihre Services zu platzieren und sie dann zu verfeinern, wenn sie bereits Geld verdienen.

Schildern Sie uns Ihr Problem, unser Job ist es, dafür Lösungen aufzuzeigen. Mehr als 2-4 Stunden Ihrer Zeit brauchen wir i.d.R. nicht um festzustellen, was sinnvoll möglich ist.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

"Quality Engineering für das Internet der Dinge" mit sepp.med

TBS_Digitalisierung_IoT

Geschäftsmodelle im Internet der Dinge erfordern eine kontinuierliche Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette auf Basis der erfassten Daten. Dies bedeutet eine kontinuierliche Entwicklung von Dienstleistungen, Prozessen und Software, die nur bei hohem Automatisierungsgrad kosteneffizient umgesetzt werden kann.

Qualitätsmerkmale wie z.B. Security, Performanz und Robustheit erhalten in diesem Kontext neue Bedeutung oder andere Schwerpunkte. Kommunikation über Abteilungsgrenzen hinweg trägt entscheidend zum Erfolg bei.

Unter Leitung des Referenten des ASQF Dr. Armin Metzger startete am 02.06.2016 die „ASQF Arbeitsgruppe Quality Engineering für das Internet der Dinge" mit einer Kick-Off Veranstaltung im Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin. Institutsleiterin Prof. Dr.-Ing. Ina Schieferdecker, Gastgeberin und Vertreterin des German Testing Boards und Mitglied der neuen Arbeitsgruppe, begrüßte die versammelten Industrieexperten, unter ihnen auch Matthias Pruksch von sepp.med.

Gerne bringen wir unsere Kompetenz im Bereich der Softwareentwicklung, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung in diese Gruppe ein, denn Querschnittsthemen und Kommunikation sind unsere Stärken.

Cyber Security

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Der Stellenwert der CyberSecurity wuchs innerhalb der letzten Jahre sehr stark an und schloss mittlerweile - schon alleine durch SW-Anwendungen, die durch mobile Zugänge und Vernetzungen verstärkt Cyberangriffen ausgesetzt sind – zum Stellenwert der funktionalen Sicherheit auf.

sepp.med trägt dieser Entwicklung Rechnung: Security Engineering  ist mittlerweile Best Practise in unserer Softwareentwicklung und umfasst den gesamten SW-LifeCycle. 

Dabei setzen wir auf zuverlässige Werkzeuge, etwa für die statische Codeanalyse und das dynamische Testen.

Die Applikationssicherheit beginnt bereits frühzeitig mit Risikoeinschätzungen etwa bei Anforderungserstellung, bei Architektur- und Designentscheidung, bei der Implementierung und Verifikation. Auf dedizierte Expertisen, etwa zur Systemhärtung, kann dabei zugegriffen werden.

Beim Security Testing orientiert sich sepp.med branchenunabhängig an den Anforderungen des Department of Defense in den USA, das in diesem Bereich sehr umfangreiche Anforderungen hat, die auch regelmäßig an aktuelle Erkenntnisse angepasst und entsprechend erweitert werden.

Wir  setzen diese um, versehen sie mit einem Testkonzept als Überbau und verschiedenen, teilweise selbst entwickelten Werkzeugen, als Unterbau. Mehr

Digitalisierung im MedTech-Bereich

TBS_Digitalisierung_MedTech

Die Gesundheitssysteme stehen weltweit unter Kostendruck bei steigenden Qualitätsanforderungen. Doch Rettung naht in Form durchgängiger Digitalisierung und Vernetzung - das Internet der Dinge lässt grüßen. Maßgeschneiderter Datenfluss entlang der klinischen Workflows verspricht mehr Qualität in der Versorgung und nahtloses Ausschöpfen von Service- und Optimierungspotentialen bis hinauf zur Geschäftsprozessebene.

Der Abschied von den Insellösungen bringt für Hersteller und Betreiber von Medizinprodukten neue Herausforderungen, denn der Datenaustausch zwischen Medizinprodukten untereinander und den angrenzenden IT-Systemen muss möglichst einfach und sicher erfolgen.

Möglichst einfach, um ohne hohen Zeit- und Kostenaufwand medizintechnische Geräte und Systeme einzuführen, zu ersetzen und zu ergänzen.

Möglichst sicher, da medizinische Daten personenbezogen sind, rechtlichem Schutz unterliegen und unbefugter Zugriff, z.B. auf eine Insulinpumpe oder den Krankheitsverlauf, zu lebensbedrohlichen Risiken führt.

sepp.med stellt sich als verlässlicher Partner diesen Herausforderungen und die erfolgreiche Bearbeitung von Projekten zur Absicherung des anforderungsgemäßen Verhaltens der Schnittstellen, zur Softwareentwicklung mit Securityanforderungen und zur Systemhärtung von Medizinprodukten stellen dabei nur einige Beispiele dar. Gerne bringen wir darüber hinaus unsere Kompetenz im Bereich der Softwareentwicklung, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung ein.

Electronic Labeling

TBS_Digitalisierung_Electronic_Labeling

sepp.med entwickelt Software zum elektronischen Labelling von Pharma-Verpackungen für einen Kunden, der auch bereits papierbasierte Lösungen anbietet. Die elektronische Variante wird zu einer deutlichen Kostenreduktion bei der Durchführung klinischer Studien führen, im Rahmen derer Verpackungen häufig umetikettiert werden müssen.

sepp.med setzt dabei auf eine datenbank- und internetgestützte Lösung, die über verschiedene Security-Mechanismen abgesichert wird. Die Aktualisierung der Labels kann weltweit erfolgen, wozu ein RFID-Reader und ein Client-PC mit Internetzugang ausreichen, während die Kontrolle über die Daten und die Steuerung ausschließlich auf einem zentralen, geschützten Server liegt.

Als Hardware kommen Standard-RFID-Chips und Reader/Writer zum Einsatz, die durch spezielle, von einem Partner entwickelte, menschenlesbare Displays ergänzt werden, die Informationen über mehrere Jahre hinweg ohne externe Stromversorgung speichern und anzeigen können.

Nachdem ein Prototyp von Pharma-Unternehmen erfolgreich getestet wurde, entwickelt sepp.med nun die Produktsoftware innerhalb eines schlanken, für die Entwicklung eines derartigen Produkts von sepp.med definierten, GAMP 5- und FDA-konformen Prozesses.

Spezielle Herausforderungen hier sind Multiplattformumgebungen, wie z.B. unterschiedliche Server- und Client-Betriebssysteme sowie die Sicherstellung der Datensicherheit (Security) über den kompletten Übertragungsweg.

Michael "Pul" Paulsen

Fragen Sie direkt Herrn Michael "Pul" Paulsen. Er steht Ihnen gerne beim Thema "Digitalisierung" als Gesprächspartner zur Verfügung - nur ein Klick entfernt.