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Produktentwicklung

Weit mehr als nur SW-Entwicklung auf Basis von Kundenanforderungen: Eine vollständige Produktentwicklung umfasst auch die bekannten Kernprozesse Risikomanagement, Anforderungsmanagement, Konfigurations- und Änderungsmanagement, Qualitätsmanagement, sowie Projektmanagement, Human Ressource Management und Prozessverbesserung.

Aus langjähriger Erfahrung in diesem Bereich sehen wir eine weitere zentrale Aufgabe im Variantenmanagement. Es spielt bei unseren Entwicklungen von bzw. für Produktvarianten immer eine wichtige Rolle, ganz gleich ob sepp.med als Generalunternehmer in Outsourcing-Projekten tätig oder vor Ort eingebunden in die Prozesse des Kunden ist.

Für Produktentwicklungen, die wir durchgeführt haben, bieten wir auch Maintenance-Verträge an. Dank unserer räumlichen Nähe ein spürbarer Vorteil für unsere Kunden.

Hier finden Sie Beispiele für unsere Erfahrungen in diesem Bereich.

Reporting-Modul für ein Testmanagement-Werkzeug

TBS_Med_MR: Reporting-Modul für ein Testmanagement-Werkzeug

Mit der Einführung eines Testmanagement-Werkzeugs stellte sich für unseren Kunden die Frage, wie die Konzernvorgaben bzgl. der Testdokumentation eingehalten werden kann, da  die integrierte Report-Funktionalität des Werkzeuges zu dem Zeitpunkt nicht konfigurierbar war. sepp.med entwickelte für den Kunden eine flexibel konfigurierbare Reporting-Komponente in MS Word.

In einer ersten Phase wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die in der Realisierung eines Prototypen gipfelte. Anhand dieses Prototypen konnten Performancetests definiert und durchgeführt werden. In einer zweiten Phase wurden die Anforderung analysiert und spezifiziert. Dabei wurden die Anwendungsfälle und Workflows modelliert, sowie die graphischen Bedienoberfläche spezifiziert. Darüber hinaus wurde eine Risikoanalyse erstellt.  Diese Anforderungen wurden schließlich implementiert.

Die Entwicklung wurde von sepp.med in-house durchgeführt.

Zu den Aufgaben gehörten neben den bereits genannten Punkten:

  • Design
  • Implementierung
  • Erstellung der Testspezifikation
  • Testdurchführung und -dokumentation
  • Qualitätssicherung für die Dokumente
  • Konfigurations- und Änderungsmanagement
  • Installation
  • Schulung
  • Wartung und Support

Im Laufe der Jahre wurde der "Dokumentengenerator" um zahlreiche Funktionen erweitert und kam in verschiedenen Geschäftsbereichen des Kunden zum Einsatz. Es können verschiedene Dokumentenklassen generiert werden: Testplan, Testspezifikation und Testreport. Der "Dokumentengenerator" setzt dabei auf die API des TestManagement-Werkzeuges auf und liest die Informationen direkt in MS Word ein. Bereits vorhandene Dokumentenvorlagen, die den Qualitätsrichtlinien des Kunden entsprechen, können eingebunden werden. Die Dokumente sind FDA-konform, können in eine Anforderungsverfolgung eingebunden und im Langzeitarchiv unterschrieben und archiviert werden.

Hardcopy-Ausgabe medizinischer Bilder

TBS_Med_IKM: Produktentwicklung: Hardcopy-Ausgabe medizinischer Bilder

sepp.med entwickelte eigenverantwortlich in einer ganzen Projektreihe als outgesourcte Produktentwicklung die geräte-unabhängige Ausgabe medizinischer Graustufen und Farbbilder und damit verknüpfter Begleitinformationen auf medizinischen Kameras und PostScript-Druckern. Die Ausgabe erfolgt für unterschiedliche Produktlinien mehrerer Kunden unter Berücksichtigung kundenspezifischer Belange.

In diesem Zusammenhang wurden folgende Komponenten entwickelt:

  • ein Server, bestehend aus mehreren, teilweise verteilten Prozessen, der als Grafikformat PostScript erzeugt
  • eine API zur Definition des gewünschten Seitenlayouts
  • Postprozessoren zur Konvertierung von PostScript in kameraspezifische Datenformate auf Basis eines Standardprodukts

Die genaue Aufgabenstellung umfasste alle Aktivitäten des Software-Entwicklungsprozesses. Neben funktionaler Spezifikation, Design und Implementierung wurden Testspezifikationen für Unit- und Integrationstests erstellt. Die Qualitätssicherung beinhaltete die Durchführung von funktionalen, Performance- und Bildqualitätstests. Für das Produkt wurden eine Gefährdungsanalyse sowie eine Risikoanalyse durchgeführt.

Im Rahmen der Portierung von Sun Solaris auf Windows NT und Windows 2000 führte sepp.med eine Vorabstudie durch. Nach einer Evaluierung wurden Grafikbibliotheken ausgewählt.

System zur Applikationssteuerung

TBS_Med_IKM: Produktentwicklung: System zur Applikationssteuerung

Für einen führenden Hersteller von PACS-Systemen entwickelte sepp.med einen Makrointerpreter zur Steuerung medizinischer Applikationen unter Sun Solaris. Die Makros wurden zuerst präkompiliert und danach interpretiert. Ein API für den Interpreter wurde definiert. Vorab wurde eine Studie zur Realisierung der Makrointerpreterfunktionalität unter Windows NT mithilfe von Visual Basic/Visual Basic for Applications durchgeführt. Schließlich wurde ein Paket zur Ableitung von Kommandos aus der Motif-Bedienoberfläche entwickelt. Eine dazugehörige API wurde definiert und umgesetzt.

Zu den konkreten Implementierungsaufgaben gehörten:

  • die Definition einer passenden Grammatik
  • die Entwicklung von Scanner und Parser mithilfe von
  • Standardtools
  • die Definition und Implementierung einer
  • Klassenhierarchie für die Interpretation der Skripte

Darüber hinaus wurden funktionale Spezifikation, Design sowie Testkonzept und -spezifikation erstellt. Die Tests wurden automatisiert durchgeführt. Die Testdaten erzeugte ebenfalls sepp.med.

Entwicklung einer Datenbank-neutralen Schnittstelle

TBS_Pharma: Entwicklung einer Datenbank-neutralen Schnittstelle

Ziel der Entwicklung war es, eine Middleware zu schaffen, die Entwicklern innerhalb der .NET-Plattform einen schnellen und effizienten Zugriff auf Datenbanken für die Applikationsentwicklung bereitstellt. Sie sollte unabhängig von .NET-Data-Providern sein und somit einen späteren Austausch des konkreten Datenbanksystems erlauben. sepp.med übernahm Spezifikation, Implementierung und Test des neuen Moduls und realisierte es 2003 mit Visual Studio .NET.

Darüber hinaus wurde eine automatisierte Testumgebung für Integrationstests bereitgestellt. Hier bestand die Aufgabe darin, den Testaufwand z. B. bei Änderungen in der Middleware durch die Automatisierung zu minimieren. sepp.med erstellte für den Kunden den Testplan, implementierte die automatisierten Testskripten und baute eine Testdatenbank auf. Die Testfälle wurden mit N-Unit und IBM Rational Robot durchgeführt und im IBM Rational TestManager verwaltet.

Barcode-Printstation

TBS_Med_IKM: Produktentwicklung: Barcode-Printstation

sepp.med entwickelte für den Kunden eine Barcode-Printstation für nicht-vernetzte Krankenhäuser auf dem russischen Markt. Hierzu führte sepp.med zunächst eine Risikoanalyse durch, erstellte die funktionale Spezifikation und setzte diese dann in Visual C++ 5.0 unter Windows NT 4.0 um. Als Datenbank wurde MS Access 97 verwendet.

Die Barcode-Printstation erzeugt einen Laufzettel, mit dem relevante Patienten- und Untersuchungsdaten an verschiedenen Modalitäten des Kunden eingelesen werden können. Die Eingabe erfolgte dabei in kyrillischen Buchstaben, wobei eine pseudo-lateinische Übersetzungstabelle erstellt wurde. Die russische Version der Printstation wurde dann in Folgeprojekten um zusätzliche Funktionalitäten, Modalitäten und Sprachunterstützung erweitert. Auch die Ansteuerung eines Chipkarten-Terminals wurde implementiert.

Neben Spezifikation und Implementierung gehörten auch die Erstellung einer Unit-/Integrationstestspezifikation sowie die protokollierte Durchführung dieser Tests zu den von sepp.med durchgeführten Arbeiten. Basierend auf der deutschen Version wurde ein spanisches Benutzerhandbuch erstellt.

Hans-Werner Mürbeth

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