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sepp.med Expertensymposium 2011 in jeder Hinsicht ein Erfolg!

Modellzentriertes Testen: es ist kein Hype, es ist die Zukunft!

Dieses Ergebnis brachte das 3. sepp.med Expertensymposium, das am 17. März 2011 im RAMADA in Herzogenaurach stattgefunden hat. 140 Teilnehmer waren sich einig, dass sich das Konzept, diese Veranstaltung als Plattform für Wissensaustausch und Networking zu positionieren, wieder einmal als hervorragend erwiesen hat.

Sehen Sie hier ein paar Eindrücke, eingefangen beim sepp.med Expertensymposium 2011 von Erika Fuchs, Chefredakteurin des Fachmagazins MED engineering.

 

Die Frage "Modelle – Hype oder Zukunft?" hatte ein großes und ausgesprochen kompetentes Publikum angezogen, das neben Fachvorträgen auf Spitzenniveau auch die Gelegenheit zum Gespräch ausgiebig nutzte. So fanden die Referenten aus Forschung und Industrie überaus aufmerksame Zuhörer vor, die sich auch vor lebhaften Diskussionen nicht scheuten. Zahlreiche Experten aus dem Team der sepp.med gmbh demonstrierten bereits realisierte Anwendungen des modellzentrieten Testens (.mzT) in der Ausstellung an Praxisbeispielen.

Auch die Vertreter der Sponsoren, an erster Stelle unsere Goldsponsoren HP und Microsoft, sowie die Silbersponsoren und Modellierungstool-Hersteller MID GmbH und SparxSystems Software GmbH und weiteren zahlreichen Ausstellerfirmen zeigten sich mit den Gegebenheiten der Veranstaltung sehr zufrieden. sepp.med hatte dem persönlichen Kontakt zwischen Ausstellern und Teilnehmern bewusst viel Raum gegeben, den beide Seiten zum intensiven Networking nutzten.
Dabei konnte sich auch Testing-4-You, ein Zusammenschluss der Firmen RST Industrie Automation GmbH, AFRA GmbH, Kölsch&Altmann Software&Management GmbH und sepp.med gmbh – schon erfolgreich auf der Embedded World präsentiert – über großen Zulauf freuen.

An dieser Stelle möchte sich die Geschäftsführung der sepp.med gmbh bei allen Beteiligten, besonders den namhaften Sponsoren und Ausstellern, ganz herzlich bedanken für ihre Bereitschaft, mit ihrem umfassenden Knowhow und gewinnender Offenheit zum Gelingen des Expertensymposiums 2011 beizutragen.

Das sepp.med Expertensymposium ist eine Plattform für den Austausch von Informationen und findet im zweijährigen Turnus statt. Das Ziel ist es, neueste Trends zu verfolgen und so Partnern sowie Kunden ein fruchtbares Umfeld für neue und zielführende Ideen zu bieten.
Somit fungiert das Expertensymposium zu allererst als Forum für Diskussionen und Wissenstransfer, wobei selbstverständlich auch hervorragende Möglichkeiten zum Netzwerken gegeben sind.
Die rege Beteiligung in den vergangenen Jahren bestätigte sepp.med darin, auf diesem Wege weiter zu machen.

Modelle kein "Hype" sondern Zukunft!

Im Rahmen des sepp.med Expertensymposiums fanden am Vortag Intensivworkshops statt:

Workshop: TTCN-3 und UTP für Schnelleinsteiger

Workshop: TTCN-3 und UTP für Schnelleinsteiger

TTCN-3 (Testing and Test Control Notation Version 3) ist ein internationaler ETSI-Standard (European Telecommunications Standardisation Institute) zur Definition von Testspezifikationen für die meisten Anwendungsdomänen im Umfeld der Informations- und Telekommunikationsindustrie.

Die wesentliche Zielsetzung bei der Standardisierung von TTCN-3  war die Bereitstellung einer einfach erlernbaren formalen Notation zur Plattform-unabhängigen, flexiblen und leicht anpassbaren Beschreibung von Testfällen, Testsuiten und Testumgebungen. UTP (UML Testing Profile) der OMG (Open Management Group) ist eine, auf der UML (Unified Modeling Language) aufbauende Testmodellierungssprache, die die wesentlichen TTCN-3 Konzepte wiederverwendet und für die UML nutzbar macht. Das Tutorial behandelt TTCN-3 und UTP anhand illustrativer Beispiele und ermöglicht den Teilnehmern dieses Wissen für die systematische Erweiterung eigener Testumgebungen einzusetzen.

Workshop: .mzT: Das Modellzentrierte Testen

Workshop: .mzT: Das Modellzentrierte Testen

In diesem Tutorial machen wir Sie mit den Grundlagen des modellzentrierten Testens (.mzT) und dessen produktivem Einsatzes im industriellen Umfeld vertraut und zeigen Ihnen, wie Sie die Methode in Ihre Prozesse integrieren können. Die Methode des modellzentrierten Testens erweitert das vielbeschworene modellbasierte Testen. Während Letztere auf Entwickler- oder Verhaltensmodellen aufsetzt, werden im modellzentrierten Test auch Aspekte der Systembenutzung, die Denkweise der Testers (engl.: "testers mindset") und das Testmanagement berücksichtigt. Dadurch werden Modelle erst effizient im Test einsetzbar.

Im ersten Teil des Tutorials wird .mzT als Methode eingeführt.

Es wird erklärt:

  • wie .mzT als Methode funktioniert,
  • mit welcher Werkzeugunterstützung man Automatismen optimal ausnutzt,
  • wie .mzT-Modelle aus Anforderungen und Use Cases zu gestalten sind,
  • wie man auf Projektziele optimierte Testfälle aus Modellen generiert.


An Hand von Beispielen aus realen und erfolgreichen Industrieprojekten wird dargestellt, auf was man beim Modellieren im Test zu achten hat, um die geforderte Testqualität zu erreichen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Modelle und Generierstrategien bzw. -filter werden exemplarisch vorgestellt. Die Strategien und Filter dienen der Einschränkung von Testfällen auf optimale Test Sets, welche spezifisch auf das Projektziel ausgerichtet sind (z.B. Regressionstests).

Im zweiten Teil des Tutorials erarbeitet, diskutiert und optimiert die Seminargruppe gemeinsam ein Testmodell auf Basis von Übungsvorgaben (Projektziel, Anforderungen, Use Cases). Anforderungen an das Testmodell, die sich aus der Projekterfahrung der Teilnehmer ergeben, werden besprochen. Das Übungsmodell wird entsprechend angepasst. Am Ende der Übung wird ein Test Set "live" generiert.

Workshop: Einführung in die Qualitätssicherung - von den Anforderungen bis zum Test

Workshop: Einführung in die Qualitätssicherung - von den Anforderungen bis zum Test

Moderne Produktentwicklung wird zunehmend komplexer. Damit steigt die Fehleranfälligkeit der Produkte. Um diesem Effekt gegenzusteuern, rückt zunehmend die Qualitätssicherung in den Fokus. Hinzu kommt der Druck des Marktes, der immer kürzere Lebenszyklen und höhere Wirtschaftlichkeit bei gleichbleibender Qualität verlangt. Dies kann nur durch einen effizienten, qualitätsorientierten Software-Entwicklungsprozess erreicht werden.

Qualitätssicherung ist jedoch mehr als nur Test. Eine systematische Anforderungsanalyse ist Voraussetzung aller qualitätssichernden Maßnahmen, denn nur eine gute Anforderung lässt sich auch gut testen. In sicherheitskritischen Umfeldern sind außerdem unterschiedliche, branchenspezifische Regularien zu berücksichtigen, welche sich allerdings auf gemeinsame, grundlegende Prinzipien zurückführen lassen (z.B. Nachvollziehbarkeit).

Das Tutorial bietet einen Einstieg in die Qualitätssicherung von der Erhebung der Produktanforderungen durch das Marketing bis hin zur Abnahme des getesteten Produktes durch den Kunden. Dabei wird insbesondere auf die Aspekte eingegangen, welche für einen erfolgreichen industriellen Einsatz unabdingbar sind. Es werden zum einen der Prozess im gesamten Ablauf, zum anderen die Zusammenhänge der einzelnen Prozessschritte dargestellt. Verschiedenen Varianten und Werkzeugumgebungen werden angesprochen. Darüber hinaus werden grundlegende Methoden des Softwaretestens und des Test-Managements im Allgemeinen und des modellzentrierten Testens im Besonderen vermittelt.

Ziel ist es, einen Überblick über moderne Prozesse, Methoden und Werkzeuge zu bekommen, um im industriellen Einsatzfeld als Anwender oder Entscheider entsprechend gerüstet zu sein.

Workshop: Validierung von Testumgebungen

Workshop: Validierung von Testumgebungen

In regulierten Umfeldern (Medizintechnik, Automotive, etc.) unterliegen die im Entwicklungsprozess verwendeten Werkzeuge oft ähnlichen Qualitätsanforderungen wie die zu entwickelnden Produkte selbst. Eine Testumgebung muss verlässliche und nachvollziehbare Artefakte liefern, die es erlauben, sowohl das getestete Produkt sicher zu bewerten, als auch Qualitätsaudits Stand zu halten. Darüber hinaus müssen Testdokumente wie z.B. Testspezifikation, Testprotokoll, Automatisierungscode usw. ein konsistentes und nachvollziehbares Tracing von den Anforderungen bis zur Testbewertung ermöglichen.

Gerade für Audits, aber auch für entsprechende Verbesserungen an Qualität und Effizienz der Testumgebung ist eine formale Validierung der Testumgebung sinnvoll, manchmal unerlässlich. Dagegen spricht jedoch oft der vermeindlich hohe Aufwand für die Erstvalidierung und mögliche Regression (z.B. bei der Integration neuer Testwerkzeuge).

Im Tutorial soll gezeigt werden, wie eine wirtschaftlich vertretbare, aber dennoch qualitativ hochwertige Validierung der Testumgebung vorgenommen werden kann. Das Vorgehen orientiert sich weniger an den kompletten Funktionalitäten der eingesetzten Werkzeuge, sondern eher an den Abläufen im Prozess und den im jeweiligen Umfeld gültigen Regularien (z.B. 21 CFR 11 in der Medizintechnik). Es wird ein Überblick gegeben und diskutiert, wie die einzelnen Analyse- und Valdierungsschritte in typischen industriellen Umfeldern aussehen sollten. Die Teilnehmer werden dadurch in die Lage versetzt, effektiv und effizient an Validierungen von Testumgebungen heranzugehen und diese wirtschaftlich vertretbar abzuwickeln.

Maria Prester

Fragen Sie direkt unsere Geschäftsführerin: Frau Maria Prester steht ihnen gerne als Gesprächspartner zur Verfügung - nur ein Klick entfernt.

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