Die Vorträge
Global lokal für den Kunden erfolgreich
Rolf Unterberger - Accenture GmbH
Abstract
Die Anforderungen an den IT-Markt globalisieren sich zunehmend. Auf der einen Seite sollen globale Service-Anbieter und Komponentenzulieferer den Herstellern rund um den Globus zur Verfügung stehen, auf der anderen Seite sollen diese Zulieferer aber auch lokal das Business und die Menschen verstehen: global local managed Services sind hier das Schlagwort.
Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister. Das Unternehmen bringt umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit ein. So schafft Accenture für seine Kunden nachhaltigen Markterfolg.
Herr Meißner wird in diesem Vortrag eine mögliche Zukunft der IT-Komponenten-Zulieferung im Sinne von "Lokal-Global" skizieren, das zu Grunde liegende Liefermodell darlegen und die Vorteile für alle Beteiligten darstellen.
Using the TPI-Next model for test process improvement
Graham Bath - T-Systems Enterprise Solutions GmbH
Abstract
TPI-Next has been on the market for over a year now. With this presentation Graham draws on his practical experience in using TPI-Next to answer some of the most frequently asked questions on model-based test process improvement. Why would I want to use the TPI-Next model? What are the key differences between TPI "classic" and TPI-Next? Does the "Business Driven" approach introduced by TPI-Next really provide value for businesses? How can I get started with using TPI-Next? Are there any alternatives to using the TPI-Next model?This isn't a theoretical presentation – it's a practical, management-level look at using the TPI/TI-Next models for test process improvement and is based on the experience gained from numerous assessments. Attendees will not need previous experience with test process improvement models.
Interoperabilität in vernetzten Medizinumgebungen
AgendaAndreas Hoffmann, Diana-Elena Vega - Fraunhofer FOKUS
Abstract
Ein nahtloser Informationsfluss und ein verlustfreier Informationsaustausch spielen in der modernen medizinischen Versorgung eine entscheidende Rolle. Ob Krankenakte, aktuelle Diagnose oder Versicherungshistorie – auf die Patientendaten müssen Leistungserbringer und Kostenträger gleichermaßen zugreifen können: Ärzte, Krankenschwestern und Arzthelfer, genauso wie Apotheker, Krankenversicherungen und Krankenhäuser.
Um Information und Daten im Gesundheitswesen organisationsübergreifend zu verwalten, werden immer häufiger eHealth-Prozesse eingesetzt. Als Folge steigt sowohl die Anzahl unterschiedlicher elektronisch unterstützter Arbeitsprozesse im Gesundheitswesen als auch die Komplexität der Systeme. Hinzu kommt, dass für den Betrieb der eHealth-Prozesse meist vielfältige IT-Architekturen und Softwarelösungen unterschiedlicher Hersteller eingesetzt werden.
Mit dem eHealth Interoperability Lab bietet Fraunhofer FOKUS eine leistungsfähige Umgebung, um Prozesse im Gesundheitswesen zu modellieren, zu entwickeln, zu testen und zu optimieren. Noch vor deren ersten Praxiseinsatz / Markteinführung kann hier die Qualität, Interoperabilität, Vernetzung, Sicherheit und Skalierbarkeit neuer IT-Infrastrukturen und Softwarelösungen geprüft und sichergestellt werden.
Prospektive Bewertungen von Gesundheitstechnologien mittels Simulation
Prof. Dr. Reinhard German - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Abstract
Im Spitzencluster Medical Valley EMN des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden neben den technologischen Leitthemen horizontale Innovationen zur Produkt- und Prozessoptimierung erforscht. In dem zentral angesiedelten Teilprojekt Prospective Health Technology Assessment (ProHTA) werden Simulationsmodelle entwickelt, die die Wirkung neuer Technologien, Verfahren und Produkte auf die Qualität der Gesundheitsversorgung und deren wirtschaftliche Auswirkung untersuchen und so auch das Finden neuer Effizienzpotenziale unterstützen werden.
Um Entscheidungen in Medizin, Gesundheitsmanagement und Gesundheitspolitik auf aktuelle wissenschaftlich gesicherte Grundlagen zu stellen, wurden Konzepte zur Qualitätssicherung wie evidenzbasierte Medizin und Health Technology Assessment (HTA) eingeführt. Im Rahmen von HTA werden Gesundheitstechnologien begleitend zur Einführung hinsichtlich ihrer medizinischen und ökonomischen sowie sozialer, politischer und ethischer Auswirkungen in Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen analysiert.
In ProHTA sollen mögliche Auswirkungen in sehr frühen Stadien bereits vor der Einführung auf der Grundlage von Simulationsmodellen analysiert werden. Hierzu werden für Anwendungsszenarien mit ausgewählten Krankheitsbildern und Technologien beispielhafte Simulationsmodelle entwickelt, die Modellierungsmethodik soll in einem zweiten Schritt auch für andere Krankheitsbilder und Technologien verallgemeinert werden. Als Modellierungskonzepte kommen agentenbasierte Simulation für die Abbildung des medizinischen Workflows auf operationeller Ebene und System Dynamics Simulation für gesundheitsökonomische Fragestellungen auf strategischer Ebene zum Einsatz. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Ziele des Projekts und stellt erste Simulationsbeispiele vor.
Modelle und Qualität – natürliche Verbündete
Dr. Stefan Walburg, Dr. Christian Brandes - IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit
Abstract
Repräsentationsform und Formalisierungsgrad von Anforderungen können bekanntlich sehr unterschiedlich sein. So reicht das Spektrum von informellem Prosatext bis hin zu formalen grafischen Modellen. In der Praxis findet man meist einen pragmatischen Mix aus beiden Welten. Entscheidend für jede Anforderungsspezifikation ist das Einhalten definierter und etablierter Qualitätskriterien wie z.B. Vollständigkeit, Eindeutigkeit, Konsistenz und Testbarkeit. Der Vortrag zeigt, wie eine modellbasierte Anforderungsspezifikation dazu beitragen kann, die Qualitätsmerkmale von Anforderungen signifikant positiv zu beeinflussen. Auf diese Weise wird außerdem eines der wichtigsten QS-Ziele – die möglichst frühe Fehlerfindung zur kostengünstigeren Behebung – unterstützt.
Testen wiederum – als wichtigster Baustein der Qualitätssicherung – heißt zu prüfen, ob Anforderungen korrekt umgesetzt wurden. Entsprechend stellen Anforderungen nicht nur für Entwickler, sondern auch für Tester das zentrale Eingangsartefakt dar. Die Qualität von Anforderungen bestimmt dabei maßgeblich die erreichbare Qualität des Tests. Der Vortrag zeigt anhand eines beispielhaften Softwareentwicklungsprozesses, wie eine enge Verzahnung zwischen Requirements Engineering und Test aussehen kann, indem skizziert wird, welche Testaktivitäten auf welchen Anforderungsmodellen aufsetzen. So können beispielsweise Testfallkandidaten aus Modellen generiert werden, wenn sich beide Disziplinen auf eine Grundmenge von Spezifikationskonventionen einigen.
MBT goes Agile - Herausforderungen, Ansätze, Erfolge, Erfahrung
Diana Kaiser, Harald Lauritsch, Andreas Reuter - Siemens AG Healthcare Sector
Abstrakt
Eine neue Testmethodik wie z.B. das modellbasierte Testen einzuführen, ist eine Herausforderung. Der Weg weg von einer Test Center-Organisation hin zu verteiltem Testen in Scrum-Teams eine weitere. Beides gleichzeitig zu unternehmen natürlich noch viel mehr. Ganz unabhängig davon soll der nächste Testzyklus natürlich schneller werden, weniger Ressourcen benötigen und Qualitätsverbesserungen mit sich bringen.
Wir möchten mit Ihnen unsere Erfahrungen teilen
- wie wir diese Herausforderungen angenommen haben
- wie wir trotzdem erfolgreich waren – zumindest in mancher Hinsicht
- wo wir (bislang) gescheitert sind und warum
- wie wir wieder auf den richtigen Weg zurückfinden wollen
- was wir gelernt haben
Dieser Vortrag wird weder modellbasierte Testmethoden und ihre Vorzüge im Detail noch Agile Entwicklungskonzepte erläutern. Der Fokus liegt vielmehr darauf, wie man mit Stakeholdern umgeht, die eine grosse Bandbreite an Denkmustern, Erfahrungen und Mentalitäten mit sich bringen.
modellbasierter Blackbox-Test mit Code-Abdeckungsmessung
André Göbel, Jürgen Luginger - Continental Automotive AG und Dr. Martin Beißer - sepp.med gmbh
Abstrakt
Die Entwicklung von Motorsteuergräten sieht sich immer auch sehr komplexen und stark zeitkritischen Problemstellungen gegenüber. Vor allem die Überprüfung der geforderten zeitlichen Vorgaben, stellt die Testdurchführung vor große Herausforderungen. Gleichzeitig sind häufig sehr viele unterschiedliche Abhängigkeiten und Anforderungen zu berücksichtigen, was immer zu einer sehr großen Anzahl von Testfällen führt.
In diesem Vortrag wird beschrieben, wie durch Verwendung von automatischer Testfallgenerierung aus .mzT-Modellen, die Testfallerstellung und die Ergebnissberprüfung sehr effektiv und systematisch durchgeführt werden kann. Gleichzeitig wurde die Testdurchführung durch eine nicht invasive Methode der Codeabdeckungsmessung erweitert.
Simulated Satisfaction: How to Boost Model-Based Test Generation
Dr. Stephan Weißleder - Fraunhofer FIRST
Abstract
Verhaltensmodelle wie UML Zustandsmaschinen werden häufig für modellbasiertes Testen verwendet. Abdeckungskriterien werden auf diese Modelle angewendet, um über die Abdeckung der erzeugten Tests auf dem Modell die Qualität der Tests zu messen und um die automatische Testgenerierung zu steuern. Automatische modellbasierte Testgeneratoren sind jedoch häufig darauf beschränkt,
eine relativ geringe Zahl der bekannten Abdeckungskriterien zu unterstützen.
In dieser Präsentation führen wir das Prinzip der simulierten Erfüllung von Abdeckungskriterien ("Simulated Satisfaction") ein und zeigen, wie man damit den Effekt von existierenden Testgeneratoren verbessern kann:
Der Effekt von einem Abdeckungskriterium, dass auf ein transformiertes Verhaltensmodell angewendet wird, kann mit dieser Technik auf den Effekt eines jeden anderen umsetzbaren Abdeckungskriterium auf dem Originalmodell angehoben werden. Wenn der genutzte Testgenerator also beispielsweise lediglich Transitionsüberdeckung direkt unterstützt, so kann dieser Generator über Modelltransformationen auch stärkere Kriterien wie z.B. Entscheidungsüberdeckung oder Mehrfachbedingungsüberdeckung unterstützen. Als Resultat ist die Wahl des zu erfüllenden Abdeckungskriteriums nicht mehr nur von dem Testgenerator abhängig - über Modelltransformationen kann nahezu jede gewünschte Testqualität erreicht werden.
BPMN 2.0 - die neue Unified Modeling Language?
Jochen Seemann - MID GmbH
Abstract
Die neue BPMN 2.0 erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Bei der Modellierung in der Analysephase und beim Modellieren von Requirements hat sie längst der UML den Rang abgelaufen.
Was ist dran an der neuen BPMN? Warum spielt die BPMN mittlerweile auch bei Entwicklern und als Grundlage für modellgetriebene Software-Entwicklung so eine wichtige Rolle?
Wie entwickelt Microsoft – Agile oder Formal?
Matthias Zieger - Microsoft Deutschland GmbH
Abstract
Wie entwickelt Microsoft selbst Software – und welche Faktoren machen die Entwicklung dabei erfolgreich? Im Vordergrund steht, einen Eindruck davon zu gewinnen, wie Microsoft selbst Software entwickelt und nach welchen Methoden Verfahren und Schritten vorgegangen wird. Lernen Sie den Prozess kennen und Best Practices zur Qualitätssicherung, Verfahren für Builds und Branches und welche Organisationsänderungen notwendig waren, diese Herausforderungen zu meistern. Schlussendlich erhalten Sie die Antwort auf die Frage, ob die Developer Division klassisch formal oder agile entwickelt…
