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18.11.2011 10 vermeintliche Gründe, MBT nicht zu verwenden

Geschäftsführer Florian Prester erörtert auf dem Arbeitstreffen der Gruppe "Testen objektorientierter Programme (TOOP/MBT)" im Rahmen des Fachgruppentreffens der Gesellschaft für Informatik (GI) Test, Analyse und Verifikation von Softwares (TAV) in Berlin die Frage warum und ob modellbasiertes Testen in der eigenen Umgebung Sinn macht oder nicht.

Seit einigen Jahren wird modellbasiertes Testen intensiv diskutiert, die Vorteile werden nicht bestritten, trotzdem kommt diese Methodik erstaunlich wenig zum Einsatz. Woran liegt das? Wir haben die am häufigsten genannten Gründe, warum MBT nicht eingesetzt wird, gesammelt:

  1. Wenn man Entwicklungsmodelle nicht nutzen kann, lohnt es nicht
  2. Wir arbeiten nicht mit UML
  3. Die Modelle sind zu unübersichtlich
  4. Unsere Tester könne nicht modellieren
  5. Unser Produkt ist zu komplex
  6. Noch ein Werkzeug
  7. Der Einführungsaufwand ist zu groß
  8. Zusätzlicher Aufwand für die Wartung der Modelle
  9. Es gibt für Modelle kein vernünftiges Konfigurationsmanagement
  10. Es fehlen Modellierungsrichtlinien

Natürlich sind alle diese Einwände berechtigt und nicht sofort von der Hand zu weisen. Dieser Vortrag zeigt, dass sich in vielen Fällen eine gute Antwort finden lässt, die es erlaubt, die Vorteile zu Nutzen, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

 

Florian Prester studierte an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Informatik und war nach seinem Abschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Regionalen RechenZentrum der Universität beschäftigt.
Seit 2007 ist er bei der sepp.med gmbh beschäftigt und baute dort die Firmeneigenen F&E mit Schwerpunkt auf der Produktentwicklung von .getmore auf.
Seit 2009 ist Florian Prester einer von drei Geschäftsführern der sepp.med gmbh mit den Aufgabenbereichen F&E & Vertrieb - kurz das operative Geschäft.
Sein besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung der Methodik modellzentriertes Testen (.mzT) und der Produktentwicklung des Testfallgenerators MBTsuite.

Er veranstaltet und leitet Tagungen und Workshops zum Thema Softwaretesten, außerdem ist er Sprecher auf zahlreichen Konferenzen zum Thema .mzT/MBT in der Praxis. Herr Prester ist zertifizierter ITIL-Expert, ISTQB-zertifizierter Tester und ist ein aktives Mitglied der Fachgruppe TAV (Test, Analyse und Verifikation von Software) in der Gesellschaft für Informatik (GI). 

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