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20.10.2011 10 vermeintliche Gründe, MBT nicht zu verwenden

Dr. Martin Beisser erörtert auf dem ASQF BW Testing Day 2011 in Stuttgart die Frage warum und ob modellbasiertes Testen in der eigenen Umgebung Sinn macht oder nicht.

Seit einigen Jahren wird modellbasiertes Testen intensiv diskutiert, die Vorteile werden nicht bestritten, trotzdem kommt diese Methodik erstaunlich wenig zum Einsatz. Woran liegt das? Wir haben die am häufigsten genannten Gründe, warum MBT nicht eingesetzt wird, gesammelt:  

  1. Wenn man Entwicklungsmodelle nicht nutzen kann, lohnt es nicht
  2. Wir arbeiten nicht mit UML
  3. Die Modelle sind zu unübersichtlich
  4. Unsere Tester könne nicht modellieren
  5. Unser Produkt ist zu komplex
  6. Noch ein Werkzeug
  7. Der Einführungsaufwand ist zu groß
  8. Zusätzlicher Aufwand für die Wartung der Modelle
  9. Es gibt für Modelle kein vernünftiges Konfigurationsmanagement
  10. Es fehlen Modellierungsrichtlinien

Natürlich sind alle diese Einwände berechtigt und nicht sofort von der Hand zu weisen.
Dieser Vortrag zeigt, dass sich in vielen Fällen eine gute Antwort finden lässt, die es erlaubt, die Vorteile zu Nutzen, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Dr. Martin Beißer hat in Erlangen Physik studiert. Nach seiner Promotion war er mehrere Jahre als Wissenschaftler an verschiedenen in- und ausländischen Forschungseinrichtungen tätig. Danach hat er in mehreren Projekten im Bereich Entwicklung und Qualitätssicherung im Auftrag für verschiedene Automobilhersteller gearbeitet. Seit 1999 ist Dr. Martin Beißer als leitender Angestellter in der Geschäftsleitung der sepp.med gmbh für die Bereiche Softwareentwicklung, Qualitätssicherung und Beratung in Medizintechnik- und Automotive-Projekten zuständig.

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