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05.10.2011 UML – Nein Danke !?

Dr. Anne Kramer spricht auf der MedConf 2011 über die Schwierigkeiten, die einen bei der Einführung von MBT in einem neuen Umfeld erwarten.

Seit 2003 sind wir zutiefst von den Vorteilen des modellbasierten Testens überzeugt. Heute setzen wir die Methode ein, wann immer es uns möglich ist. Die Projekte, in welchen MBT bislang bei uns zum Zuge kam, reichen von SPS-Tests bis hin zu System- und Abnahmetest. Selbst Prozesse lassen sich gut mittels Modellen valideren. Nicht immer wurden dabei die Testfälle automatisch generiert -- aber immer konnte die graphische Darstellungsweise helfen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und (für den Test) in den Griff zu bekommen.

Nur wenige unserer Kunden waren bereits mit MBT vertraut. Für viele war die UML jedoch aus der Software-Entwicklung bekannt. Für diese Kunden war es nicht schwer, auch Testdesignmodelle zu lesen. Andere Kunden waren hingegen eher zurückhaltend ob der Vorstellung, eine neue Sprache (UML) und ein weiteres Werkzeug (Modellierungswerkzeug) erlernen zu müssen. Speziell Use Case-Diagramme stellten sich als weniger intuitiv heraus, als wir ursprünglich angenommen hatten.

In unserem Vortrag legen wir die Schwierigkeiten dar, die einen bei der Einführung von MBT in einem neuen Umfeld erwarten. Abgesehen von der "Sprachbarriere" erfordert MBT ein gewisses Umdenken in der Art und Weise, wie modelliert wird. Ein Testdesignmodell beschreibt das Systemverhalten aus Sicht des Testers. Daher kann es sich beträchtlich von den dazugehörigen Entwicklungsmodellen derselben Funktion unterscheiden. Neben den "Lessons Learned" diskutieren wir Alternativen wie BPMN oder einfache Flussdiagramme mit MS Visio.

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