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Neutrale Werkzeugevaluierung

Unser umfassendes Know-how in Bezug auf Entwicklungs- und Testwerkzeuge verschiedenster Hersteller versetzt uns in die Lage, mit Ihren gewohnten Werkzeugen zu arbeiten. Wollen Sie neue Tools einsetzen, bieten wir an, diese für Sie zu evaluieren. So erhalten Sie eine fundierte Auswahl, passend zu Ihren Anforderungen, um neue Werkzeuge nahtlos in Ihre bestehende Umgebung zu integrieren. Auch deren anschließende Validierung übernehmen wir gern.

Aus unserem Instrumentarium:

  • Testmanagementwerkzeuge: HP Mercury TestDirector/QualityCenter, IBM Rational, TestManager/QualityManager, imbus TestBench, Testing Technologies TTworkbench, TDE, EXAM
  • Testautomatisierungswerkzeuge: Borland Segue SilkTest/SilkPerformer, HP Mercury, WinRunner/QuickTest Pro, IBM Rational, Robot/Functional Tester, CppUnit, JUnit, NUnit, TAU, DTV– Dicom Validation Toolkit
  • Anforderungsmanagementwerkzeuge: Borland Segue CaliberRM, IBM Rational RequisitePro, IBM Telelogic DOORS
  • Modellierungswerkzeuge: ArgoUML, ARTiSAN Studio, Borland Together, IBM, Rational Rose, IBM Telelogic Rhapsody, MID, Innovator, MS Visio, Sparx Systems Enterprise Architect, TOPCASED, Visual UML
  • Konfigurationsmanagementwerkzeuge: IBM Rational ClearCase, MKS, Subversion, RCS, CVS
  • Änderungsmanagementwerkzeuge: Bugzilla, IBM Rational ClearQuest
  • ERP-Systeme: ABAS, Navision, SAP
  • Lifecycle Management: MS Team Foundation Server, Polarion

Hier finden Sie Beispiele für unsere Erfahrungen in diesem Bereich.

Testwerkzeugevaluierung und -integration

TBS_Med_CT: Testwerkzeugevaluierung und -integration

Durch die wachsende Menge an Produktversionen und -varianten sah sich ein Großteil unserer Kunden (darunter ein Hersteller medizindiagnostischer Geräte) gezwungen, den Testprozess von einem dokumentenorientierten auf einen werkzeugbasierten Ansatz umzustellen. sepp.med führte Arbeiten zur Auswahl und Einführung des Werkzeugs durch. Ähnliche Projekte gab es in anderen Bereichen (z. B. PACS-Systeme).

Ziel war es, die dramatisch steigende Anzahl von Testfällen durch eine Loslösung von papierbasierten Testspezifikationen zu beherrschen. Auch die zu testenden neuen Produkte werden in ihren Ausprägungen immer vielseitiger. Mithilfe des Werkzeugs ist es möglich, Testfälle anlagenspezifisch zu planen und die Tests entsprechend auszuwerten. Der größte Zeitgewinn ergibt sich bei der Regressionsplanung, da Testfälle einzeln wiederholt werden können, ohne dass der Überblick verloren geht.

Zu Beginn wurde der bestehende Testprozess analysiert und modelliert. Nach einer Evaluierung der marktüblichen Werkzeuge wählte der Kunde ein Werkzeug aus. Der bestehende Prozess wurde dann so weit wie möglich auf dieses Werkzeug abgebildet. Dazu mussten Workflows angepasst und in einigen Bereichen (z. B. für die elektronische Signatur) Prozesse neu definiert werden.

Mit Blick auf den Gesamtablauf und die besonderen Anforderungen im medizintechnischen Umfeld wurden zusätzlich kleinere Anwendungen zur Prozessoptimierung entwickelt. Dabei handelt es sich zum einen um spezifische Auswertungen, zum anderen um die Generierung von elektronischen Dokumenten. So werden die Testergebnisse in eine PDF-Datei zusammengefasst und anschließend elektronisch unterschrieben und archiviert. Heute werden die Testfälle im Testmanagementwerkzeug mit angeschlossener Datenbank erstellt, bearbeitet, verwaltet, durchgeführt und ausgewertet. Bestehende Testfälle wurden importiert.

sepp.med betreut das Projekt über den gesamten Lifecycle hinweg. Dies beinhaltet die Erstellung funktionaler Spezifikationen, die Implementierung besonderer Anforderungen, Tests (Validierung im Rahmen von FDA-Erfordernissen), Installation, Wartung und Support/Hotline. Die verschiedenen Anwendergruppen (Autoren, Tester, Testmanagement) erhalten Gebrauchsanweisungen und Schulungen.

Umstellungen in der Werkzeugumgebung (neue Versionen kommerzieller Produkte, Migration des Betriebssystems), aber auch neue Anforderungen, die sich kontinuierlich aus den vielfältigen Möglichkeiten des werkzeugbasierten Testens ergeben, führen regelmäßig zur Einführung neuer Versionen.

Vergleichbare Evaluierungsprojekte führte sepp.med im Bereich der Testautomatisierung durch. Auch hier wurden die auf dem Markt erhältlichen Testautomatisierungswerkzeuge hinsichtlich ihrer Eignung im spezifischen Kontext untersucht. Dabei spielten die Schnittstellen zu bereits existierenden Werkzeugen im Anforderungs-, Änderungs-, Konfigurations- und Testmanagement eine wesentliche Rolle.

Einführung eines Testwerkzeugs

TBS_Pharma: Einführung eines Testwerkzeugs

Im Zuge der Einführung des Testmanagementwerkzeugs IBM Rational TestManager durch unseren Kunden, einen pharmazeutischen Hersteller, migrierte sepp.med die Testfälle. Dazu erarbeitete sepp.med ein Konzept, wie die kundenspezifische Vorlage (MS Word) zur Testspezifikation und -dokumentation im IBM Rational TestManager abgebildet werden konnte, und setzte dieses anschließend um. Die Generierung der Testfälle des Testplans und des Durchführungsberichts für das Langzeitarchiv erfolgte mittels IBM Rational SoDA aus dem TestManager heraus. sepp.med implementierte in dem Zusammenhang zwei SoDA-Templates und generierte konkrete Dokumente für die beim Kunden anstehenden Entwicklertests.

Da zur Erfüllung regulatorischer Vorgaben eine Dokumentation der Testergebnisse durch systematische Screenshots erforderlich war, implementierte sepp.med ferner ein Skript in IBM Rational Robot, das die Erzeugung dieser Screenshots für den Durchführungsbericht vereinfachte.