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So profitieren Sie von .mzT und der MBTsuite

Die Methode .mzT in Kombination mit der MBTsuite wird seit Jahren in unterschiedlichen Projekten eingesetzt. Das standardisierte und dokumentierte Verfahren bringt umfangreiche Vorteile mit sich:

Qualität der Spezifikation

  • Die Requirements der zu testenden Systeme werden in Modellen dargestellt, die leicht und schnell zu erfassen sind. .mzT Modelle sind eindeutig und konkret und bieten damit eine ideale Kommunikationsgrundlage für alle Beteiligten. Umfangreichere Testbeschreibungen und -spezifikationen in Textform entfallen, was den Aufwand für Analysen und Reviews reduziert.
  • Mit hierarchisch strukturierten Diagrammen lassen sich komplexe Systeme aus einer groben Beschreibung heraus entwickeln und verfeinern. Die Darstellung der einzelnen Modelle bleibt so immer kompakt und übersichtlich, enthält aber dennoch genügend Detailinformationen, um das System umfassend und genau zu beschreiben.
  • Während der Testmodellierung wird zugleich die Qualität der Anforderungsbeschreibung überprüft. Fehlerhafte und unzureichende Anforderungen lassen sich somit bereits vor der Testausführung aufdecken. Die Modellierung ist der erste Schritt der Qualitätssicherung.
  • Aus den Modellen lassen sich Testbeschreibungen in unterschiedlichen Formaten ableiten. Zum Beispiel kann parallel zur Generierung von automatischen Tests ein Dokument in MS Word als Testspezifikation erzeugt werden, wenn das zur Einhaltung der Regularien benötigt wird.

Standardisierung

  • Mit Hilfe der festgelegten Methodik (.mzT) in Verbindung mit einer einheitlichen Modellierungssprache wird die Testbeschreibung standardisiert und über Abteilungs- und Domänengrenzen hinweg verständlich und somit austauschbar.
  • Testfälle werden in Modellen einheitlich und ohne Redundanzen durch abweichende Formulierungen dargestellt. Identische Zustände oder Aktivitäten im Testfall werden auch identisch beschrieben.
  • Durch die Generierung ist es möglich, verschiedene Domain Specific Languages (DSL) automatisiert zu erzeugen und damit verschiedene Testumgebungen gleichzeitig aus einem Modell anzusprechen.

Agilität

  • Der Top-Down- Ansatz ermöglicht es, frühzeitig mit dem Testdesign zu beginnen, selbst wenn Teile des Systems noch nicht vollständig spezifiziert sind.
  • Für das Verifizieren der in Sprints erzeugten Inkremente können Testmodelle entsprechend schnell und leicht modifiziert werden.
  • Die Modelle eignen sich hervorragend, um in SCRUM-Teams Absprachen zu treffen und Abhängigkeiten sichtbar zu machen.

Systematik und Nachvollziehbarkeit

  • Die Modellierung verschafft den vollständigen Überblick über das zu testende System. Dadurch lässt sich die Testüberdeckung auf Funktions- oder Workflow-Ebene definieren und abschätzen.
  • Pfade, die zu Fehlern geführt haben, lassen sich im Modell anzeigen. Dies erleichtert die Impact-Analyse und ermöglicht es, genau die Teile des Systems zu identifizieren, die von einer Änderung nach der Fehlerbehebung beeinflusst wurden.
  • Die Anforderungen (Requirements) können an beliebigen Stellen in den Modellen hinterlegt werden. Bei der Abarbeitung durch die MBTsuite werden sie bis in die einzelnen Testschritte weitergegeben. So lassen sich im Fall eines Fehlers ganz einfach und exakt die betroffenen Anforderungen identifizieren.
  • Modelle erleichtern das Testmanagement z.B. durch die Priorisierung von Testfällen innerhalb des Modells oder durch die Erstellung von Metriken zur Testabdeckung.
  • Durch die automatische Testfallerstellung können Tests neuen oder veränderten Situationen angepasst werden. Das Testmanagement ist nicht auf einen einmal erstellten Testfall angewiesen.

Wartbarkeit und Wiederverwendbarkeit

  • Aus Diagrammen und Sequenzen können komplette Testbibliotheken aufgebaut werden. Bereits erstellte Modelle lassen sich wiederverwenden, wenn Aktivitäten innerhalb einer Testspezifikation oder zwischen Testspezifikationen verschiedener Testphasen wiederkehren.
  • Die Verringerung der Zahl der Artefakte reduziert den Wartungsaufwand deutlich. Durch eine klare Strukturierung und Abstrahierung lassen sich die Modelle leichter anpassen und optimieren als in einer Testfalldatenbank.
  • Das Konfigurationsmanagement wird vereinfacht; statt unzähliger Testfälle müssen nur noch wenige Modelle archiviert und versioniert werden.

Testabdeckung

  • Auf Modellebene und auf der Basis der generierten Testfälle lässt sich eine Aussage über die tatsächliche Testabdeckung bezüglich der Anforderungen treffen.
  • Gegen die Modelle lassen sich konkrete, messbare Abdeckungsmaße definieren, vergleichbar der Abdeckungsmaße beim White-Box-Test.

Axel Schadinsky

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