Sie lesen Teil 1 unserer Artikelserie zur Qualitätssicherung für Automotive Software
Die Automobilindustrie erlebt einen fundamentalen Wandel. Fahrzeuge werden vernetzter, autonomer und elektrifizierter. Diese Transformation steigert die Komplexität der eingesetzten Software erheblich. Moderne Fahrzeuge können über 100 Millionen Codezeilen enthalten, Tendenz steigend. Mit dem Trend zum Software-defined Vehicle rückt die Qualitätssicherung ins Zentrum der Fahrzeugentwicklung. Doch wie stellen Hersteller und Zulieferer sicher, dass Automotive Software zuverlässig funktioniert?
Der steigende Softwareanteil bringt erhebliche Risiken mit sich. Fehlerhafte Fahrzeugsoftware kann kostspielige Rückrufaktionen auslösen. Sicherheitsrelevante Mängel gefährden Menschenleben.
Typische Herausforderungen in Automotive-Projekten sind:
Ein durchdachter Qualitätssicherungsprozess beginnt nicht beim Schreiben von Testskripten. Das Requirements-Engineering legt den Grundstein, indem es Kundenanforderungen präzise spezifiziert und dokumentiert. Aus diesen Anforderungen leiten Testteams systematisch Testfälle ab. Die bidirektionale Verknüpfung zwischen Anforderung und Testfall schafft die geforderte Traceability.
Die Teststufen bauen aufeinander auf:
Qualitätssicherung für Automotive Software geht über die reine Testdurchführung hinaus. Sie begleitet den gesamten Entwicklungsprozess mit Reviews, Inspektionen und Prozessüberwachung. Die lückenlose Nachverfolgbarkeit aller Anforderungen, Designentscheidungen und Testergebnisse ist dabei zentral. Jede Anforderung muss durch Tests abgedeckt und die Ergebnisse nachvollziehbar dokumentiert sein.
Das im Dezember 2023 veröffentlichte Automotive SPICE® 4.0 definiert den aktuellen Rahmen für Prozessreife in der Qualitätssicherung. Die neue Version bringt wesentliche Erweiterungen:
Die Übergangsfrist endete im ersten Quartal 2025. OEMs fordern zunehmend Nachweise nach dem neuen Standard. Ein hoher Reifegrad bedeutet gut strukturierte, dokumentierte und optimierte Entwicklungsprozesse für Ihre Automotive Software.
Qualitätssicherung bildet das Fundament, doch die Anforderungen an Automotive Software gehen weiter. Seit Juli 2024 gelten mit UN R155 und R156 verschärfte Cybersecurity-Vorgaben für alle neuen Fahrzeuge. Im zweiten Teil dieser Artikelserie erfahren Sie demnächst, wie Testautomatisierung, funktionale Sicherheit nach ISO 26262 und Cybersecurity ineinandergreifen – und wie Sie diese Anforderungen effizient erfüllen.
Mit über 40 Jahren Erfahrung in sicherheitskritischen Branchen begleiten wir Automotive-Projekte bei der Qualitätssicherung entlang des gesamten Entwicklungszyklus:
Sprechen Sie mit uns über Ihre Qualitätsanforderungen. Im zweiten Teil dieser Serie erfahren Sie, wie Sie Automotive Software durch Testautomatisierung und Safety-Prozesse absichern.
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