Medizintechnische Systeme sind heute hochgradig vernetzt: Geräte kommunizieren untereinander, werden remote gewartet und regelmäßig über Over-the-Air-Updates aktualisiert. Diese Konnektivität eröffnet neue Angriffsflächen, und ein erfolgreicher Angriff gefährdet nicht nur Daten, sondern im Ernstfall auch die Patientensicherheit.
Die CySecMed bringt jährlich Fach- und Führungskräfte aus der Medizintechnik zusammen, um aktuelle Bedrohungsszenarien, regulatorische Anforderungen und praxisnahe Lösungsansätze im Bereich Cyber Security zu diskutieren.
Künstliche Intelligenz beschleunigt Cyberangriffe: Sie werden automatisiert, skalierbar und adaptiv und stellen klassische Sicherheitsmechanismen zunehmend infrage. Gleichzeitig haben viele Organisationen selbst grundlegende Schutzmaßnahmen noch nicht umgesetzt. Unser Kollege Torsten Herbert, Team Lead Medical Engineering bei sepp.med, beleuchtet in seinem Vortrag die Dual-Use-Rolle von KI als Angriffswerkzeug und Verteidigungsinstrument.
Im Mittelpunkt steht die Prozessmethode sepp.secure, mit der sich strukturierte Cybersecurity-Ansätze etablieren lassen: Secure by Design als architektonisches Prinzip und Compliance by Design zur frühzeitigen Integration regulatorischer Anforderungen. Die Einordnung erfolgt entlang von ISO/IEC 27001, der NIS2-Richtlinie und dem EU AI Act. Torsten Herbert zeigt konkrete Wege zu resilienten, KI-gestützten Sicherheitsarchitekturen.
Sie möchten sich vorab für ein persönliches Gespräch verabreden? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, dann sprechen wir gern über Ihre aktuellen Herausforderungen in der Cyber Security.
Sie können nicht persönlich nach Unterhaching kommen? Im kostenlosen Whitepaper „AI Act und MDR/IVDR: Integration statt Doppelbelastung“ erfahren Sie, wie sich EU AI Act und MDR/IVDR in einem auditfesten Qualitätsmanagementsystem zusammenführen lassen.