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Die Agile Softwarefabrik als Werkstatt der Zukunft

Lese­zeit: 8 Minu­ten
agile softwarefabrik socialshare

Stel­len Sie sich vor, Sie haben einen Ent­wick­lungs­part­ner an Ihrer Sei­te, dem Sie Ihre Soft­ware­ent­wick­lungs-Pro­jek­te oder Tei­le davon unab­hän­gig von Grö­ße, Ent­wick­lungs­stand und Umfang jeder­zeit guten Gewis­sens über­ge­ben kön­nen – egal ob ein­zel­ne Kom­po­nen­ten, gan­ze Appli­ka­tio­nen oder nur ein neu design­ter But­ton umge­setzt wer­den sollen.

Dabei wol­len Sie gerne …

  • die Kon­trol­le über den Ent­wick­lungs­sta­tus behalten,
  • wis­sen, was und wie es ent­wi­ckelt wird,
  • sicher­stel­len, dass die Ent­wick­lung nor­men­kon­form erfolgt,
  • an der Ent­ste­hung der ein­zel­nen Arte­fak­te teil­ha­ben,
  • eine nach­voll­zieh­ba­re Kos­ten­kon­trol­le über die ein­zel­nen Entwicklungsschritte,
  • bei alle­dem nicht rund um die Uhr für das Pro­jekt ver­füg­bar sein. Wozu haben Sie schließ­lich einen Partner?

Im Pro­jekt­ge­schäft mit unse­ren Kun­den und Part­nern begeg­nen wir die­ser Her­aus­for­de­rung immer öfter. Neu ist dabei, dass die Dau­er der Ent­wick­lungs­zy­klen immer kür­zer und weni­ger kon­stant wird und die Grö­ße der ange­frag­ten Kom­po­nen­ten stark vari­iert. Das hat uns ange­spornt, dafür eine Lösung zu ent­wi­ckeln. Unter dem Namen „Agi­le Soft­ware­fa­brik“, kurz „Agi­le Fabrik“, haben wir eine Werk­statt der Zukunft auf­ge­baut, um mit unse­ren Kun­den ihre Ideen von heu­te und mor­gen zu entwickeln.

Wie die Agi­le Fabrik funk­tio­niert und wel­che Lösun­gen wir für die not­wen­di­gen, aber auf den ers­ten Blick nicht unbe­dingt agil-kom­pa­ti­blen For­ma­li­tä­ten einer Kun­de-Dienst­leis­ter-Bezie­hung gefun­den haben, erläu­ter­te Dr. Mar­tin Bei­ßer beim ASQF Pro­ject Manage­ment Day 2021:

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Die Agile Fabrik

Grund­la­ge für die Agi­le Fabrik ist unse­re seit über 15 Jah­ren bestehen­de inter­ne Ent­wick­lungs­ab­tei­lung, die unab­hän­gig vom Tages­ge­schäft ste­tig neue Tech­no­lo­gien und Tools erprobt und in der Pra­xis ein­setzt, neue Metho­den umsetzt und Spaß am Ent­wi­ckeln hat.

Nach und nach hat sich die­se Abtei­lung zum inter­nen Lösungs­an­bie­ter und Motor für Inno­va­ti­on ent­wi­ckelt, neue Tech­no­lo­gien getrie­ben und dabei ein frucht­ba­res Umfeld für das Aus­pro­bie­ren neu­er Metho­den und Ideen eta­bliert. Eine Art inter­nes Start-up, das auf Basis einer agi­len Ent­wick­lungs­me­tho­de schnell und zuver­läs­si­ge Ergeb­nis­se lie­fern konnte.

internet of things

Neben der Ent­wick­lung unse­rer MBT­sui­te betreut die Agi­le Fabrik inzwi­schen über sechs inter­ne Inno­va­ti­ons­clus­ter, die sich mit The­men wie Deep Lear­ning, Cyber Secu­ri­ty oder aber Medi­cal App­li­ca­ti­on SW-Plat­form beschäf­ti­gen. Außer­dem setzt sie regel­mä­ßig ver­schie­de­ne För­der- und For­schungs­pro­jek­te mit Part­nern aus Indus­trie und For­schung höchst erfolg­reich um.

Seit 2018 haben wir die­sen Ansatz als „Agi­le Fabrik“ auch für Kun­den­pro­jek­te aus­ge­rollt, bei­spiels­wei­se in den Berei­chen Mobi­li­ty und Digi­tal Health. Basis ist – neben dem fach­li­chen Know-how – ein agi­ler Pro­jekt­ver­trag, der den Ent­wick­lungs­pro­jek­ten den rich­ti­gen ver­trag­li­chen Rah­men bie­tet. Die­ser kommt sowohl in klei­nen als auch in grö­ße­ren Pro­jek­ten zum Ein­satz, sowohl mit Kun­den aus dem Mit­tel­stand als auch mit inter­na­tio­na­len Konzernen.

Das bietet Ihnen die Agile Softwarefabrik heute

Dreh- und Angel­punkt in die­sen agi­len Kun­den­pro­jek­ten ist der sepp.med Pro­xy-Pro­duct Owner. In unse­ren Pro­jek­ten wol­len wir ein hohes Maß an Trans­pa­renz gewähr­leis­ten und gleich­zei­tig die Geschwin­dig­keit jeder­zeit anpas­sen kön­nen. Wir wol­len schnell und gut, in klei­nen oder gro­ßen Schrit­ten, lauf­fä­hi­ge Kom­po­nen­ten her­stel­len und die Ent­wick­lung ihren Prio­ri­tä­ten anpas­sen. Das geht nur mit guter Kommunikation.

Hier­für haben wir die Rol­le des Pro­xy-Pro­duct Owners (Pro­xy PO) geschaf­fen. Der Pro­xy PO ist das Pen­dant zum Pro­duct Owner auf Kun­den­sei­te. Er ver­tritt die Kun­den­sicht inner­halb des Ent­wick­lungs­teams und ist als Ansprech­part­ner für den Pro­duct Owner (PO) auf Kun­den­sei­te immer ver­füg­bar. Ziel ist es, Ihre Anfor­de­run­gen mit Hil­fe des Pro­xy PO zu kon­kre­ti­sie­ren und im Rah­men des Auf­trags ver­tre­ten zu kön­nen. Auf­trags­lü­cken und neue Anfor­de­run­gen kön­nen somit fle­xi­bel bewer­tet und umge­setzt wer­den. Durch die Schnitt­stel­le PO / Pro­xy-PO ist eine direk­te, kon­ti­nu­ier­li­che und ziel­ge­rich­te­te Kom­mu­ni­ka­ti­on gesi­chert – auch wenn der PO auf Kun­den­sei­te ein­mal nicht erreich­bar ist.

Span­nen­de Ein­bli­cke in die Arbeit eines Pro­xy-PO gewähr­te Sebas­ti­an Pols­ter in sei­nem Webi­nar „Agi­le Software­entwicklung im Auf­trag des Kun­den – Aus dem Leben eines Pro­duct Owners“:

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Der Sprint, immer flexibel

Die Ent­wick­lung selbst erfolgt sprint­ba­siert. Auf Basis unse­res anpas­sungs­fä­hi­gen Soft­ware­ent­wick­lungs­plans kön­nen wir sowohl ein­zel­ne Work Items aber auch kom­plet­te Ent­wick­lungs­pa­ke­te für Sie über­neh­men. Die Län­ge der Sprints kann dabei von Pro­jekt zu Pro­jekt – oder auch von Sprint zu Sprint – vari­ie­ren. Für die Abschät­zung der Umfän­ge erfolgt eine Bewer­tung mit einem gemein­sam fest­ge­leg­ten Wert als Sto­ry Points. Die­ser dient gleich­zei­tig der Trans­pa­renz und der Kos­ten­kon­trol­le. Wir defi­nie­ren damit gemein­sam einen agi­len Festpreis.

Die Umset­zung der Sto­ries wird direkt über das Back­log gesteu­ert. Hier haben Sie eine direk­te Steu­er­mög­lich­keit und kön­nen jeder­zeit die Anzahl der umzu­set­zen­den Sto­ry Points erhö­hen oder ihre User Sto­ries ent­spre­chend neu­er Prio­ri­tä­ten anpas­sen. So behal­ten Sie ihre Fle­xi­bi­li­tät, und wir kön­nen gemein­sam auf jede Ände­rung am Markt reagieren.

Und was ist mit der Velocity?

Selbst­ver­ständ­lich wird unse­re Agi­le Fabrik mit den Sprints immer effi­zi­en­ter. Die­ser Kos­ten­vor­teil wird eins zu eins an Sie wei­ter­ge­ge­ben. In der gemein­sa­men Schät­zung erle­ben Sie von Sprint zu Sprint, wie Ihr Pro­jekt Fahrt auf­nimmt. Sie pro­fi­tie­ren nicht nur von den Erfah­run­gen im eige­nen Pro­jekt, son­dern durch den „Agi­le Fabrik“-Ansatz auch von den Erfah­run­gen vie­ler par­al­lel­lau­fen­der Projekte.

Und wer testet alles?

In der Agi­len Fabrik sind neben Ent­wick­lern auch Tes­ter Teil des agi­len Teams. Mit­tels moder­ner Ansät­ze wie BDD oder MBT sowie aktu­el­ler Test­frame­works und Testautomatisierungs­lösungen wird aus­ge­hend von den Anfor­de­run­gen (Epi­cs bzw. User Sto­ries) gegen Test­fäl­le ent­wi­ckelt. Auf Kom­po­nen­ten- und Sys­tem­ebe­ne gene­rie­ren wir Test- und Abnah­me­sze­na­ri­en aus Model­len und garan­tie­ren so eine sys­te­ma­ti­sche Test­ab­de­ckung. Ger­ne kön­nen Sie die­sen Ser­vice auch in unse­rer Agi­len Test­fa­brik ein­zeln buchen.

CI/CD – das agile Deployment

Nach der Ent­wick­lung ist vor dem Deploy­ment. Abhän­gig von Ihren Wün­schen kön­nen wir die Ergeb­nis­se für Sie in der Ziel­platt­form deploy­en oder die Ergeb­nis­se wie­der mit Ihrer Code­ba­sis mer­gen. Unse­re pro­fes­sio­nel­len Deploy­ment-Teams arbei­ten mit den gän­gi­gen CI/CD-Ket­ten und las­sen Sie nicht im Regen ste­hen – erst wenn Ihr Pro­jekt bei Ihnen läuft, ist unser Job erle­digt. Wir machen Digi­ta­li­sie­rung – aber sicher!

Erleben Sie die Agile Softwarefabrik in Ihrem Projekt

Wir ent­wi­ckeln mit unse­rem Team Ihre Idee. Sie sind dabei, wie Ihre Idee ent­steht und erle­ben von Sprint zu Sprint, wie Ihr Sys­tem immer bes­ser wird. Wir unter­stüt­zen Sie dabei mit fol­gen­den Services:

  • Ver­fas­sen und Prio­ri­sie­ren von Epi­cs und User Stories
  • Abschät­zung der Aufwände
  • Archi­tek­tur und Design-Sprints
  • Sprint­ba­sier­te Implementierung
  • Agi­le Qua­li­täts­si­che­rung (Nor­men­kon­for­mi­tät)
  • CI/CD

Das alles ver­bun­den mit einem pro­fes­sio­nel­len Pro­jekt­ma­nage­ment mit vol­ler Kos­ten­kon­trol­le und Trans­pa­renz, dank des agi­len Fest­prei­ses und des Storypoint-Ansatzes.

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